Der
Faire Handel

Die Welt von Morgen!

„Fairer Handel ist eine Handelspartnerschaft, die auf Dialog, Transparenz und Respekt beruht und nach mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel strebt.
Durch bessere Handelsbedingungen und die Sicherung sozialer Rechte für benachteiligte ProduzentInnen und ArbeiterInnen – insbesondere in den Ländern des Südens – leistet der Faire Handel einen Beitrag zu nachhaltiger Entwicklung."

Fairer Handel - Die Welt von Morgen!

Aktuelles
aus Ihrem Weltladen

    Es wird Frühling

    neue Schnitte, neue Modelle und auch eine ganz neue Marke: Blutsgeschwister! Gegen den Einheitslook, für mehr Farbe und Kombinationsmut - da kommen Frühlingsgefühle auf!

    Wohnen & Leben

    Fab Habitat und Flora Castle ...

    … sind die Namen weiterer Neuheiten

    Fab Habitat produziert Teppiche in Indien, die durch tolle Boho-Muster und die Verwendung von recyceltem Material überzeugen. 

    Die Keramikserie Flora Castle  stammt aus Portugal und achtet in ihrem Produktionsprozess vor allem darauf, abfallendes Material direkt wieder dem Produktionszyklus zuzuführen, um Abfälle auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Außerdem halten sie sich an den Grundkodex der Ethical Trade Initiative, der mit den Richtlinien des Fairen Handels übereinstimmt. Der Kodex garantiert beispielsweise das Vereinigungsrecht und das Recht auf Tarifverhandlungen, sichere und hygienische Arbeitsbedingungen, keine Kinderarbeit und Mindestlöhne. 

    Auch optisch fasziniert uns die Keramik durch filigrane und florale Motive!

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    Rückschau - Leute machen Kleider

    Eine Reise hinter die Kulissen der Kleidungsindustrie

     

    Einmal die Menschen kennenzulernen, die ihre Lieblingsklamotten
    hergestellt haben - das war die Idee hinter dem Buch "Leute machen
    Kleider" von Imke Müller-Hellmann. Auf Einladung des Vereins "Dritte
    Welt als Partner"  war sie damit nun zu Gast im Weltladen Esslingen und konnte ganz unterschiedliche Geschichten erzählen. Im luxuriösen
    Schlosshotel trifft sie den Manager einer Fabrik, die für Jack Wolfskin
    produziert und der ihr erzählt, dass er jeden Vertrag unterschreiben
    würde, nur um einen Auftrag zu kommen. Über lebenssichernde Arbeitslöhne macht er sich lustig und muss schließlich doch die Mitarbeiter der Fair Fair Foundation in seine Fabrik lassen, damit die vereinbarten Standards überprüft werden. Sie erzählt auch, dass viele Firmen gar nicht mehr wissen, wo ihre Produkte hergestellt werden und von dem Dilemma, dass auch Firmen, denen eine faire Produktion wichtig ist, nicht die Marktmacht haben, diese dann auch durchzusetzen. Es gibt Negativbeispiele, wie die Produktion in Bangladesch, die sie auf der Suche nach den Produzenten des Unterhemdes kennenlernt. Sie erlebt, wie die Umwelt
    grandios verschmutzt wird, Arbeitnehmerrechte mit Füßen getreten werden und selbst gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter sich nicht trauen, mit der Besucherin aus Deutschland zu sprechen. Aber Imke
    Müller-Hellmannn schildert auch positive Beispiele, wie bei einem der
    letzten Hersteller von der schwäbischen Alb, den Gebrüdern Conzelmann, die sich mit Qualität am Markt halten. Den Bogen zu den positiven Beispielen der Kleidungsproduktion spannte im Anschluss an die Lesung dann auch Sibylle Enderle vom Weltladen Esslingen, die auf die Faire Kleidung im Weltladen verwies.

    Die etwa 50 Zuhörerinnen und Zuhörer lauschten gebannt der engagiert und pointiert lesenden Autorin und diskutierten im Anschluss an den Lesung auch noch lebhaft mit.
     

    Aktuelles ...

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